Datum |
14.08.2010 |
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Uhrzeit |
16:00 Uhr |
Alarmstichwort |
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Einsatzstichwort |
Rhein in Flammen |
Einsatzart |
Brandschutz |
Stärke |
1/1/16 - 18 |
Einsatzort |
Festung Ehrenbreitstein |
Einsatzende |
01:30 Uhr |
Beschreibung:
Bei dem jährlichen Großfeuerwerk „Rhein in Flammen“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Ko-Arzheim mit der Absicherung und der Brandbekämpfung im Abbrandbereich des Feuerwerks auf der Festung Ehrenbreitstein beauftragt.
Mit 15 eigenen Feuerwehrleuten und 3 Feuerwehrleuten aus Neuhäusel begann um 16:00 Uhr der Dienst auf der Festungsanlage Ehrenbreitstein. Nach der Erkundung des Gefährdungspotenzial (z. Z. werden in dem Bereich erhebliche Baumaßnahmen durchgeführt) wurden die drei üblichen Brandabschnittsbereich festgelegt und das Feuerwehrpersonal eingeteilt. Zusätzlich musste in diesem Jahr ein Dachbereich in unmittelbarer Nähe der Abbrandstelle durch einen Trupp mit einem C-Strahlrohr gesichert werden.
Zur Wasserversorgung wurde die Zisterne hergerichtet und das TSF-W zur Wasserförderung in Stellung gebracht. Die Feuerwehrtrupps der Brandabschnitte verlegten zwischenzeitlich ihre Versorgungsleitungen in den jeweiligen Bereichen. Nun heißt es warten, auf den Schiffskorso und den Beginn des Großfeuerwerks.
Um 23:05 schossen die ersten Raketen in den Himmel wenige Minuten später hatte sich im Felsen der Südspitze ein erstes Feuer entwickelt. Es dauerte einige Minuten bis der Trupp den Brand löschen konnte da er ihn nur über die Wurfweite des C-Strahlrohres erreichen konnte. Ein nächstes Feuer entzündete sich an der Westmauer im ersten Drittel des Abbrandbereiches. Dieses Feuer mußte vorsichtig vom Mauerrand aus gelöscht werden da die noch nicht gezündeten Feuerwerkskörper nicht nass werden durften. Kurz vor Ende des Feuerwerks entzündete sich eine Abschußvorrichtung auf dem südlichen Abbrandplatz. Die von den Pyrotechnikern durchgeführten Löscharbeiten mit einem Feuerlöscher mißlangen, da es mehrmals zur Rückzündung kam. Erst nach Ende des Feuerwerks konnte dieser Brand mit einem C-Strahlrohr gelöscht werden.
In der anschließenden Nachschau wurden keine Feuer oder Brandnester mehr festgestellt und der Abbau konnte durchgeführt werden. Gegen 00:30 Uhr war Alles Verladen und der Transport zur Berufsfeuer begann. Nach dem Endladen und der Übergabe des Fahrzeugs erfolgte die Rückfahrt zum Feuerwehrgerätehaus und der Einsatz endete um 01:30 Uhr.
(Bericht: D. Modes)